Wo sind sie denn?

Zunächst einmal ganz herzlichen Dank für Euer einfach nur Da-Sein und Euer Interesse an der guten Sache. Das weiß ich zum einen aus den Emails, die ich von Euch erhalte, zum anderen spricht die Zahl der bisher registrierten Unterstützer auch für sich. In nur wenigen Monaten haben wir es schon auf über 500 geschafft – das ist großartig!

Wie ich weiß, fragt Ihr Euch, wann es denn endlich den ersten Artikel im happy-food-shop zu kaufen gibt. Nun, zunächst sollten wir noch mehr werden, damit das erste Angebot auch möglichst schnell unter die Leute bzw. in den Magen kommt :) Erzählt also bitte kräftig weiter vom happy-food-shop und unserem Auftrag, möglichst viele Lebensmittel vor der Verschwendung durch Freikaufen zu retten.

Dann möchte ich Euch noch von meinen bisherigen Erfahrungen bei der Kontaktaufnahme mit Lebensmittel-Herstellern berichten: Ich habe inzwischen mehrere hundert Produzenten kontaktiert und gefragt, ob Sie den happy-food-shop beliefern können und möchten, bevor sie Lebensmittel wegschmeißen, die noch genießbar sind. Leider erhalte ich am häufigsten keine Antwort. Oder ich werde am Telefon abgewimmelt mit der Aussage, sie hätten keine derartigen Waren anzubieten. Oder sie hätten bereits Verträge mit Restposten-Händlern, die sie nicht in Frage stellen wollten.

Da frage ich mich, was ist da los? Weshalb sind Produzenten derart zurückhaltend oder gar ablehnend der Idee des happy-food-shop gegenüber? Gibt es womöglich gar keine Lebensmittel-Verschwendung bei den Herstellern?

Studien wie die der Universität Stuttgart sagen deutlich das Gegenteil: Geschätzte 1.900.000 Tonnen genießbare Lebensmittel wandern demnach jährlich in den Müll – allein in der Lebensmittel-Industrie. Konkrete Unternehmen kann oder will mir jedoch niemand nennen.

Daher mein Aufruf an Euch: Wer hat sachdienliche Hinweise? Wer hat Kontakte zu Lebensmittel-Herstellern oder -Weiterverarbeitenden? Schreibt mir gerne auch Eure Ideen, wie wir an die Produzenten herantreten könnten. Ich bleibe dran an der Sache!